Gewinner des Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises 2010

 

Leipzig, 19. Oktober 2010.

Die Deutschen Meisterinnen im Handball zeichneten


Die Gewinner 2010
bei der Eröffnungsveranstaltunng zur Arbeitsschutz Aktuell in Leipzig die Preisträger aus. Insgesamt hatten sich 200 Jugendliche mit 28 Projekten beworben

 

Erster Platz für das Projekt Rohrabschneider

Mit dem ersten Platz wurde Julian Tyralla aus Königsberg i. Bay. ausgezeichnet. Der 22jährige, der zurzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei den Fränkischen Rohwerken Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG absolviert, hat sich mit dem Projekt Rohrabschneider beworben. Das Projekt bietet eine technische Lösung für ein in vielen Betrieben auftretendes Problem: Beim Abschneiden von Wellenrohren im automatischen Abschneider liegt der Schnitt nicht immer im Wellental. Bei der manuellen Nacharbeit kommt es aber immer wieder zu Schnittverletzungen. Der von Julian Tyralla entwickelte Rohrabschneider reduziert durch eine technische Vorrichtung die Gefahr von Schnittverletzungen.

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Zweiter Platz für den Sichermacher-Rap und den S@fety-Newsletter

Mit dem zweiten Platz wurde eine Projektgruppe der BASF SE aus Ludwigshafen ausgezeichnet. Das aus 16 Auszubildenden bestehende Team hat sich mit zwei Teilprojekten, dem Sichermacher-Rap und dem S@fety-Newsletter, beworben. Der Sichermacher-Rap sensibilisiert in musikalischer Form für die Themen Arbeitssicherheit und sicheres Miteinander im Unternehmen. Der S@fety-Newsletter ist ein Medium, das von Auszubildenden für Auszubildende erstellt wird. Der Newsletter greift Unfälle und Schadensereignisse auf, beleuchtet berufliche Aspekte und informiert über Themen aus dem privaten Umfeld.

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Dritter Platz für das Projekt Sicherheitsschraubstock

Der dritte Platz ging an ein vierköpfiges Projektteam, das zurzeit eine Verbundausbildung bei den Firmen Rail.One GmbH, wodego GmbH und Europoles GmbH & Co. KG in Neumarkt i. d. OPf. absolviert. Die vier Auszubildenden hatten das Projekt Sicherheitsschraubstock eingereicht. Das Projekt bietet eine technische Lösung, um die Gefahr von Unfällen an Tisch- oder Ständerbohrmaschinen zu   reduzieren. Dabei misst ein Drucksensor, ob das Werkstück mit einer ausreichenden Kraft eingespannt ist. Ein Beschleunigungssensor erkennt ruckartige Bewegungen. Kommt es zu unzulässigen Lageänderungen, senden die Sensoren per Funk Signale an die automatische Abschaltung. Der Schraubstock lässt sich an jeder handelsüblichen Bohrmaschine einsetzen.

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Sonderpreis 2010

Der Sonderpreis ging in diesem Jahr an eine dreiköpfige Projektgruppe der BMW AG München. Die drei  Auszubildenden hatten den Beitrag Steckdosenabschaltung über Bewegungsmelder eingereicht. Hintergrund ist, dass es in vielen Unternehmen Küchen gibt, die Mitarbeiter zur Zubereitung und Speisen nutzen können. Oftmals werden jedoch elektrische Geräte nicht abgeschaltet. Neben einem erhöhten Energieverbrauch steigt dadurch auch die Brandgefahr. Der eingereichte Beitrag bietet eine technische Lösung mit Bewegungsmelder an, die sicherstellt, dass elektrische Geräte nicht ohne Anwesenheit von Personen dauerhaft betrieben werden können.

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 zur Pressemeldung vom 19.10.2010 "Deutscher Judend-Arbeitsschutz-Preis zum vierten Mal verliegen"

 


 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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