Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2004

Im Jahr 2004 wurde der Deutsche Jugend-Arbeitsschutz-Preis zum ersten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden die folgenden Projekte:

 

Erster Platz: Das Projekt „Verbesserung der Arbeitssicherheit an einer konventionellen Drehmaschine“ (eingereicht von Sebastian Telch, Thomas Kobitz, Thomas Pusch und Ariel Kiedrowski, Auszubildende der Adam Opel AG in Rüsselsheim)

 


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Bei der Adam Opel AG sind Drehmaschinen im Einsatz. Dabei sollte ein Spritzschutz aus Plexiglas Späne und Kühlschmierstoffe auffangen. Dieser Spritzschutz wurde über das Spannfutter gestellt. Er wies jedoch mehrere Nachteile auf: Er zersplitterte leicht, Ecken platzten ab und er wurde von den Mitarbeitern nicht immer eingesetzt. Die Jugendlichen konstruierten einen Spannfutterschutz, der an den Spindelstock der Drehmaschine angeschraubt wird. Durch den Einbau von drei Kugellagern lässt sich die Schutzeinrichtung leicht drehen. Ein Handgriff ermöglicht leichtes Öffnen und Schließen. Der Spannfutterschutz ist aus nicht rostendem Nirostablech, das sich leicht reinigen lässt und sehr stabil ist. Ein elektrischer Endschalter sorgt dafür, dass man die Maschine nur bei geschlossenem Schutz einschalten kann. Die Schutzvorrichtung wird im Betrieb eingesetzt. Hier eine Projektzusammenfassung als pdf.

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